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Dramatik bis zum Schluss

FHC schlägt SV Henstedt-Ulzburg 30:29

20171125 fhc gegen henstedt ulzburg IMG

In einem hochdramatischen Herzschlagfinale haben die Handball-Frauen des Frankfurter HC am Sonnabend vor 500 begeisterten Zuschauern in der Brandenburg-Halle im Spitzenspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg einen 30:29 (14:15)-Erfolg gefeiert. Dreißig Sekunden vor dem Ende erzielten die Gäste in einer ausgeglichen Partie den Ausgleich.

Der FHC spielte die Zeit nicht herunter, sondern entschloss sich zum Abschluss. Das ging schief, so dass Henstedt-Ulzburg 12 Sekunden vor Ultimo noch einmal den Ball bekam und Gäste-Trainer  Sven Rusbült sofort die Auszeit nahm. Den folgenden Angriff mit 7 gegen 6 und bei leerem Gäste-Tor fing Maria Heinke ab, passte zu Antonia Zimmermann, die aus 30 Metern mit der Schlusssirene zum umjubelten Siegtor  traf. Erfolgreichste Werferinnen beim Sieger waren Anja Ziemer (13/2) und Antonia Zimmermann (7/2).

Nach ausgeglichener Anfangsphase  (3:3/4.) übernahmen zunächst die „Frogs-Ladies“ das Zepter und legten nach schlechten Abschlüssen des FHC auf 7:3 vor (10.). Die Oderstädterinnen agierten sichtbar nervös, bekamen keine Ruhe ins Spiel und liefen dem Vorsprung der Gäste lange erfolglos hinterher (9:14/24.). Immer wieder nutzten die Norddeutschen die Fehler im FHC-Angriff nach starken Pässen von Torhüterin Merline Wünsche zu schnellen Gegenstößen. Auch die Deckung des FHC stand alles andere als sattelfest. Doch noch vor der Pause startete die Filip-Sieben eine Aufholjagd und verkürzte auf 14:15.

Unmittelbar nach dem Wechsel erzielte Anja Ziemer den Gleichstand und auf Augenhöhe wogte das Spiel hin und her. Dabei konnten sich die Frankfurterinnen ab der 40. Spielminute immer wieder auf zwei Tore absetzen (24:22/50.), erzielten jedoch keine Vorentscheidung. Immer wieder gelang dem SV Henstedt-Ulzburg der Ausgleich, bis die an Spannung kaum zu überbietende letzte Spielminute die glückliche, aber nicht unverdiente Entscheidung zu Gunsten des FHC herbeiführte.

Stimmen zum Spiel:

Daniela Filip (Trainerin Frankfurter HC)


Ein großes Lob an meine Mannschaft. Nachdem es in der ersten Halbzeit nicht gut gelaufen ist, wir große Mühe hatten und auch viele Möglichkeiten ausgelassen haben, sind wir nach der Pause besser und zurück ins Spiel gekommen.  

Sven Rusbült (Trainer SV Henstedt Ulzburg)

Das war ein tolles, temporeiches Handball-Spiel zweier gleichstarker Mannschaften vor einer ganz tollen Kulisse. Wir freuen uns jetzt bereits auf das Rückspiel. 

Antonia Zimmermann (Siegtorschützin des Frankfurter HC)

Wir wussten natürlich in der letzten Spielszene, dass das Tor des Gegners leer ist und hatten besprochen, dass wir bei Ballgewinn sofort werfen. Das trainieren wir auch. Aber es ist ein Sieg der ganzen Mannschaft. Obwohl die eigentlich übliche Nervosität uns heute doch etwas gehemmt hat, haben wir die grandiose Stimmung in der Halle mitgenommen und uns davon anstecken lassen. Das war motivierend und teilweise atemberaubend.  

Michéle Dürrwald (Spielführerin des Frankfurter HC)

Das war megageil. Der Sieg stand auf des Messers Schneide. Wir waren Aug um Aug, aber umso schöner ist es für uns. Wir sind eine disziplinierte Mannschaft geworden, haben an Erfahrung dazugewonnen, Sieges- und Kampfwille bewiesen und das sind die besten Voraussetzungen, um in die zweite Liga aufzusteigen.

Franziska Mietzner (Ehemalige Bundesliga-Spielerin des Frankfurter HC)

Ich bin ja öfter hier, aber das war eins der besseren Spiele in einer gut gefüllten Brandenburg-Halle mit stimmungsvoller Kulisse. Das Tempo im Spiel war erstaunlich hoch und nach dem schwierigen Anfang hat sich ein tolles Match mit positivem Ausgang für den FHC ergeben. Und das Tor in der Schlusssekunde muss man so erst einmal machen. 

Statistik:

Frankfurter HC: Schneider, Sass – Ziemer 13 (3/2), A. Zacharias, Keßler 1, S. Nühse, B. Zacharias 1, Loll 3, Zimmermann 7 (3/2), Kresovic, Dürrwald 3, Heinke, Müller 2, Wagner, Trainerin: Filip.

Siebenmeter: FHC 6/4, SVHU 2/2, Zeitstrafen: FHC 3, SVHU 2
Schiedsrichter: Dodt, Klappauf (Berlin)
Zuschauer: 498

Spielfilm: 3:4 (5.),3:7 (10.), 6:9 (15.), 7:11 (20.), 11:14 (25.), 14:15 (HZ), 17:17 (35.), 20:19 (40.), 22:21 (45.), 24:22 (50.), 26:25 (55.) 30:29 (EN).

Schlagwörter: Dritte Liga

Permalink  fhc am  25. November 2017 - 19:22 Uhr       

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02TSV Nord Harrislee105216:4
03Frankfurter HC102915:5
04SV Henstedt-Ulzburg103714:6
05HG O-K-T102113:7
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07TV Oyten10310:10
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