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Frankfurter HC - Chronik

Der Frankfurter HC wurde 1994 als reiner Frauenhandball-Club aus den Vereinen BFV und Blau-Weiß Frankfurt (Oder) gegründet. Die Wurzeln des ostdeutschen Traditionsvereins, der bereits sieben Deutsche Meisterschaften und sechs Pokalsiege erringen konnte, liegen bei der Nationalen Volksarmee der DDR. Die im brandenburgischen Strausberg stationierte Sektion des ASK Vorwärts Berlin wurde nach Frankfurt (Oder) verlegt. Im September 1972 wurde dann aus dem Gros der Spartakiadenmannschaft Mädchen A die erste Frauenhandballmannschaft gebildet. Innerhalb von fünf Jahren konnte die Mannschaft bis in die höchste Spielklasse emporsteigen.

Ihre erste Hochzeit erfuhren die Brandenburgerinnen in den 80er Jahren, als in zehn Jahren insgesamt 13 Titel in die Oderstadt gingen. Neben sechs Meisterschaften und fünf Pokalsiegen gelang den Frankfurterinnen auch zweimal der Gewinn des IHF-Pokals (1985, 1990). Danach beendete Rekord-Nationalspielerin Katrin Mietzner, FHC-Spielerin der ersten Stunde, ihre Laufbahn. 1095 Tore in 260 Länderspielen erzielte die Rückraumspielerin für die Auswahl der DDR, sieben Jahre später kehrte die Legende wegen eines personellen Engpasses noch einmal zurück aufs Feld und verhalf den Oderstädterinnen zu einem weiteren Europapokaltriumph. Der FHC gewann den City-Cup, den Vorläufer des Challenge-Cups.

Im Jahr 2000 musste der FHC den Weg in die zweite Liga antreten, doch die Brandenburgerinnen kehrten nach zwei Jahren Abstinenz in die Eliteklasse zurück und gewannen unter der Leitung von Dietmar Rösicke 2003 den DHB-Pokal sowie ein Jahr später die Deutsche Meisterschaft. Im Rückraum ragte vor allem Bianca Urbanke-Rösicke aus der Erfolgsmannschaft heraus. Nach dem Weggang Rösickes übernahm für zwei Jahre der Däne Thomas Hørlyk das Team, ihm folgte 2006 Dietmar Schmidt, Olympiasieger von 1980.

Im Juli 2013 war der FHC nach Altlast-Forderungen der öffentlichen Hand gezwungen, Insolvenz anzumelden. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens im März 2014 konnte der Verein bestehen bleiben und sich in der 3. Liga wirtschaftlich wie sportlich konsolidieren. Wegen einer Sperre der Handball-Bundesliga der Frauen können die Frankfurterinnen frühestens zum Ende der Saison 2015/16 wieder in die 2. Liga aufsteigen.

Erfolge:

Deutscher Meister 2004
DDR-Meister 1982/83/85/86/87/90 (als ASK Vorwärts Frankfurt)
Pokalsieger 1981/82/84/86/90 (ASK), 2003
IHF-Cup 1985/90 (ASK), City-Cup 1997
Deutschland-Cup 1990 (ASK)

 



01Frankfurter HC155222:8
02TSV Nord Harrislee156922:8
03SV Henstedt-Ulzburg156022:8
04Buxtehuder SV II147621:7
05HSG Jörl DE Viöl152920:10
06HG O-K-T142619:9
07TV Oyten14-312:16
08SV Grün-Weiß Schwerin14-911:17
09MTV 1860 Altlandsberg15-589:21
10TSV 1860 Travemünde15-938:22
11TSV Wattenbek15-418:22
12VfL Stade15-1082:28

15. Spieltag

TSV Wattenbek27:27Frankfurter HC17.02.18 | 17:00 Uhr | Bordesholm

Nächstes Spiel

Frankfurter HCgegenHSG Jörl DE Viöl03.03.18 | 16:00 Uhr | Brandenburg-Halle


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