Die Handball-Frauen des Frankfurter HC sind am Sonnabend um 17 Uhr in der Sporthalle Reiferbahn beim Tabellenvierten SV Grün-Weiß Schwerin zu Gast. „Wir wissen, wie unangenehm und schwierig es ist, dort zu spielen“, sagt Trainer Arnes Cebic. „Es sind immer Duelle mit vielen Emotionen und Energie.“ Dass die Gastgeberinnen in ihren bisherigen zwei Heimspielen nur beim 22:22-Unentscheiden gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck einen Punkt geholt haben, interessiert den FHC-Coach nicht. „Die 25:26-Niederlage gegen Harrislee war knapp und spiegelt nicht das Potential dieser Mannschaft wieder. Mit Julia Kretschmer, Daria Rassau, Katharina Böhmker und Charlotte Zufelde sind sie extrem stark besetzt und schwer zu stoppen“.
Dennoch rechnet sich der 35-Jährige natürlich auch für sein Team Chancen aus. „Im Angriff müssen wir Lösungen gegen die aggressive Deckung finden und in der Deckung an die gute Leistung aus dem Blomberg-Spiel anknüpfen“, sagt Cebic. Die Favoritenrolle schiebt er dann aber doch den Mecklenburgerinnen zu. „Wir können in diesem Spiel nicht fix mit Punkten rechnen und ein Sieg ist keineswegs Pflicht. Auf der anderen Seite ist alles möglich. Wir können ohne Druck aufspielen und vielleicht ist das ein kleines Plus für uns“, hofft der Trainer.








