Der Frankfurter HC treibt seine ambitionierte Kaderplanung für die kommende Saison weiter mit Nachdruck voran und vermeldet den nächsten hochkarätigen Neuzugang. Die slowenische Nationalspielerin Tea Pogorelc wechselt vom Serienmeister RK Krim Mercator aus Ljubljana an die Oder und wird künftig das Trikot des Drittligisten tragen. Die erst 20-jährige Rückraumspielerin gilt als eines der vielversprechendsten Talente ihres Landes. Mit einer Körpergröße von 1,86 Metern und ihrer ausgeprägten Wurfkraft bringt die Rechtshänderin ideale Voraussetzungen für den modernen Rückraum mit. Pogorelc soll dem Frankfurter Angriffsspiel künftig zusätzliche Durchschlagskraft und Variabilität verleihen.
Trotz ihres jungen Alters verfügt die gebürtige Slowenin bereits über bemerkenswerte internationale Erfahrung. Sie spielte in der EHF Champions League, wurde mehrfach Meisterin der slowenischen Liga und gehört zum Aufgebot der slowenischen Nationalmannschaft. Zuvor führte sie bereits die U17- und U19-Auswahl ihres Landes als Kapitänin aufs Feld. In den Nachwuchsteams ihrer Vereine RK Zvezda und Krim Mercator zeichnete sie sich zudem wiederholt als Torschützenkönigin aus.
Mit dem Wechsel nach Frankfurt (Oder) setzt Pogorelc nun bewusst auf den nächsten Entwicklungsschritt. „Ich bin sehr glücklich und stolz, mich dem FHC anzuschließen. Das ist für mich eine große Gelegenheit, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die vor uns liegen, und auf unsere gemeinsamen Erfolge“, so die Rückraumspielerin.
FHC-Trainer Arnes Cebic ordnet den Transfer als außergewöhnlichen Erfolg ein. „Mit Tea bekommen wir zwar eine junge Spielerin, allerdings schon mit riesiger internationaler Erfahrung. Das ist ein Transfer-Kracher, der uns gelungen ist und eigentlich kaum zu glauben.“ Besonders bemerkenswert. Der Wechsel kam nicht über finanzielle Anreize zustande, sondern durch die sportliche Perspektive des Vereins. „Wir haben Tea und ihren Eltern unser Projekt präsentiert und konnten sie davon überzeugen. Sie haben unser Heimspiel gegen Henstedt-Ulzburg erlebt und waren begeistert von der Stimmung in der Halle und der Mannschaft, so dass Tea sofort zugesagt hat“, erklärt Cebic.
Für den Trainer ist die Verpflichtung weit mehr als nur eine punktuelle Verstärkung. „Ich will hier langfristig etwas aufbauen, das kommt nicht über Nacht. Dieser Transfer ist ein Zeichen nach außen, was hier entstehen kann, und auch ein Signal an unsere eigenen und andere junge Spielerinnen, was in Frankfurt (Oder) möglich ist.“ Nach der Winterverpflichtung der Portugiesin Joana Pires sowie der bereits feststehenden Neuverpflichtung von Landsfrau Kassia Cesar ist Pogorelc damit bereits der dritte hochkarätige Zugang für die kommende Spielzeit. Der Frankfurter HC unterstreicht damit seine sportlichen Ambitionen eindrucksvoll.
„Handballerisch bringt dieser Transfer enorme Qualität zu uns und zeigt, dass wir es ernst meinen. Wir freuen uns, dass uns das gelungen ist“, so Cebic weiter. Gleichzeitig betont er, dass die Planungen noch nicht abgeschlossen sind. „Wir wollen für die nächste Saison eine Mannschaft mit enormer Qualität auf die Beine stellen. Bis jetzt läuft alles nach Plan – und die viele Zeit und Energie, die wir investiert haben, zahlt sich nun aus.“








