Die FHC-Frauen haben am Sonntag das schwere Auswärtsspiel beim SV Todesfelde verloren. Stark ersatzgeschwächt und mit nur einer Torhüterin und neun Feldspielerinnen (darunter zwei Spielerinnen aus Jugend-Mannschaften) unterlagen die Oderstädterinnen beim haushohen Favoriten in Schleswig-Holstein mit 23:33 (12:16). Dabei konnten die Gäste nur in den ersten Minuten dagegenhalten (4:3), dann setzte sich der Favorit ab. Bitterer Beigeschmack – die Norddeutschen hatten sich trotz akutem Personalmangel beim FHC geweigert, die Partie zu verlegen und sieben vorgeschlagene Ersatztermine der Frankfurterinnen abgelehnt. Beste Werferinnen im tapferen Rumpfteam von Trainer Arnes Cebic waren Eike Hannemann (acht Tore) sowie Kamila Szczecina und Nikolina Todorovic, die je vier Mal erfolgreich waren.
„Unter diesen Umständen haben sich die Mädels gut verkauft“, sagte Arnes Cebic. „Nach den ersten zwanzig Minuten, als wir 6:13 zurücklagen, hatte es schlimm ausgesehen und wir hatten gedacht, dass das böse enden wird“, berichtet der 35-Jährige. „Bis zur Halbzeit haben wir uns wieder auf minus vier rangekämpft. In der zweiten Halbzeit war nachvollziehbar, dass die Kräfte schwanden. Unser Ziel war, dass sich niemand verletzt und das haben wir geschaft.“








