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A-Jugend stürzt Spitzenreiter

Permalink 01.02.2018

Bericht der Märkischen Oderzeitung

Frankfurt (Oder), 27.01.2018 - Brandenburghalle - A-Jugend Frankfurter HC vs SV Fortuna Neubrandenburg 36:18 Sarah Kolenda setzt sich gegen die Neubrandenburgerinnen Janin Polzin (links) und Vievien Adler durch und trifft fuer ihre Mannschaft.


Von Hubertus Rößler  

Frankfurt (Oder) (MOZ)  Sämtliche Nachwuchs-Handball-Mannschaften des Frankfurter HC machten es am Wochenende den Drittliga-Frauen gleich und beendeten ihre Punktspiele siegreich. Im Spitzenspiel der Oberliga Ostsee-Spree gewann die A-Jugend gegen Spitzenreiter Fortuna Neubrandenburg deutlich mit 36:18 (21:7). 

Am Ende hatten die Frankfurter A-Jugend-Handballerinnen leichtes Spiel. Immer wieder tauchten sie völlig frei vor dem Neubrandenburger Tor auf und erhöhten das Ergebnis in ungeahnte Dimensionen. Mehrmals gab es in der mit zunehmender Spieldauer immer besser besetzten Brandenburg-Halle Szenenapplaus. Sogar einen Doppel-Kempa (ein Pass-Ball wird im Flug gefangen und aufs Tor geworfen) verwandelten die Frankfurterinnen selbstbewusst zu einem Treffer. "Das war stark, so etwas wollen die Zuschauer natürlich sehen. Ein solch deutliches Ergebnis hatten wir heute sicherlich nicht erwartet. Das war eine deutliche Revanche für die Hinspiel-Niederlage", sagte FHC-Trainer Wolfgang Dahlmann und ergänzte: "Wir konnten in den letzten Tagen zweimal täglich gut trainieren, daher waren wir taktisch gut vorbereitet."

Zur auffälligsten Spielerin avancierte Michelle Strauß, die mit elf Toren zudem treffsicherste Akteurin auf dem Feld war. "Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht. Im Hinspiel hatte sie noch elf von dreizehn Chancen verworfen, aber heute war sie sehr effizient", lobte Dahlmann. Er hob außerdem Vanessa Plümer hervor, die nach der Zwangspause aufgrund ihres Kreuzbandrisses erstmals wieder auf dem Feld stand und acht Tore zum klaren Heimsieg beisteuern konnte. "Auch Sarah Kolenda ist nach ihrem Kreuzbandriss zurück und hat heute eine ansprechende Leistung in Angriff und Abwehr gezeigt."

Dass Neubrandenburg mit nur zwei Auswechselspielerinnen angetreten war, sah Dahlmann nicht unbedingt als Grund für den einseitigen Spielverlauf. "Wenn man die acht richtigen mithat, dann ist man nicht chancenlos. Das haben wir gegen den Rostocker HC gesehen, der ebenfalls mit einer dünnen Bank hier bei uns gewonnen hat."

Gäste-Trainer Udo Levold, der Fortuna Neubrandenburg nach mehr als 35 Jahren im Verein in dieser Woche auf eigenen Wunsch hin verlassen und zurück in seine Heimatstadt Stralsund zum SHV wechseln wird, erklärte nach dem Spiel: "Dass es hier heute schwer wird, war uns allen klar - selbst wenn wir mehr Leute an Bord gehabt hätten. Im Hinspiel standen bei uns noch Spielerinnen auf dem Feld, die schon bei den Frauen spielen. Dass wir die Tabellenführung wieder abgegeben haben, ist nicht so wichtig. Für uns geht es in erster Linie darum, Spielpraxis zu sammeln."

Die Frankfurter nutzten hingegen die deutliche Führung, um den unerfahreneren Handballerinnen Spielpraxis zu ermöglichen. "Wir hatten viele B-Jugendspielerinnen dabei. Da klappen die Absprachen mit den anderen Trainern sehr gut", sagte Wolfgang Dahlmann. So gibt es jeden Dienstag eine Besprechung mit den Trainern der leistungsorientierten Mannschaften.

Zu der Runde gehört auch B-Jugend-Trainer Pawel Kaniowski. Sein Team hat am Wochenende den HSV Wildau mit 21:13 geschlagen und führt mit 20:0 Punkten souverän die Oberliga an. "Das war eine klare Sache. Allerdings haben wir noch zu viele Chancen vergeben", erklärte er nach dem Spiel. Ziel seiner Mannschaft ist es ebenfalls, die Qualifikation für die Zwischenrunde zu erreichen und dann um die deutsche Meisterschaft zu spielen. "Da geht es dann erst richtig los. Leider gibt es in diesem Altersbereich keine höhere Liga, daher kommen die interessanten Spiele erst am Ende der Saison", sagte Kaniowski.

Oberliga-Spitzenreiter ohne Punktverlust ist auch die C-Jugend des FHC, die ebenfalls gegen Wildau gewann 28:20. Die D-Jugend gewann in der Kreisliga in Wildau gegen die Gastgeberinnen 37:11 und besiegte im Stadtderby den HSV Frankfurt mit 20:16.


zur Quelle: Märkische Oderzeitung externer Link
01 TSV Nord Harrislee 22 118 36:8
02 HSG Jörl DE Viöl 22 71 33:11
03 Buxtehuder SV II 22 123 32:12
04 SV Henstedt-Ulzburg 22 103 32:12
05 Frankfurter HC 22 57 30:14
06 HG O-K-T 22 19 26:18
07 TV Oyten 22 -6 19:25
08 TSV Wattenbek 22 -14 18:26
09 SV Grün-Weiß Schwerin 22 -58 14:30
10 MTV 1860 Altlandsberg 22 -69 14:30
11 TSV 1860 Travemünde 22 -145 8:36
12 VfL Stade 22 -199 2:42

22. Spieltag

Frankfurter HC 29:17 SV Grün-Weiß Schwerin 22.04.18 | 17:00 Uhr | Brandenburg-Halle

Nächstes Spiel

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