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Eine Runde weiter

FHC in Runde 2 des DHB-Pokals

Erlengrund-Cup 2018

Durch einen ungefährdeten 35:11-Erfolg beim SV Oebisfelde 1895 e.V. erreichten die Handball-Frauen des Frankfurter HC am Sonnabend die zweite Runde des DHB-Pokals. Die Handballerinnen aus der knapp 5000 Einwohner zählenden Stadt Oebisfelde in Sachsen-Anhalt hatten nach einer erfolgreichen Saison als Meister der Nordliga (6. Liga) die Rückkehr in die Sachsen-Anhalt-Liga geschafft. Gegen den FHC waren sie allerdings chancenlos. Die zweite Runde findet am 6./7. Oktober statt.

Schon das Halbzeitergebnis widerspiegelte die große Überlegenheit des Drittligisten von der Oder. „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Wir haben verschiedene Varianten in der Aufstellung vom 6-0- bis zum 5-1-System probiert. Die Abwehrleistungen und die Konzentration bei den Abschlüssen waren in Ordnung“, urteilte FHC-Trainer Wolfgang Pötzsch. Die Gäste hatten neun Tore in Folge erzielt, ehe die Gastgeberinnen zum ersten Torerfolg kamen und erst beim 2:13 das nächste Mal erfolgreich waren.

Den Oebisfeldern bescheinigte Pötzsch, körperlich auf gleicher Ebene wie die Frankfurter gespielt zu haben. „Aber psychisch waren sie uns nicht gewachsen.“ Das Spiel gegen die unterklassige Mannschaft blieb in der zweiten Spielhälfte nicht folgenlos für die Frankfurter. „Bei dem Halbzeitstand macht es beiden Mannschaften keinen Spaß mehr. Die Konzentration ließ nach. Wir haben unsere Aufgabe erfüllt. Ein Gradmesser war das Spiel für uns nicht“, beschreibt Pötzsch seine Ansprüche.

Die Tordifferenz lag in der zweiten Halbzeit ab dem 25:5 fast immer bei mindestens 20 Toren. Letztlich haben sich alle neun Frankfurter Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen können. Emilia Heinrich mit acht Treffern und Kathleen Müller mit sieben waren am erfolgreichsten. Überschattet wurde der gut organisierte Nachmittag von ener Verletzung einer Oebisfelder Spielerin ohne gegnerisches Einwirken. (keb)

FHC: Mandy Schneider – Emilia Heinrich 8 (1/0), Saskia Nühse 4, Theresa Loll 4 (2/1), Vanessa Plümer 6 (4/1), Michelle Strauß 1, Michelle Dürrwald 3, Daira-Nicoleta Ghiocel 1, Kathleen Müller 7, Pauline Wagner 1

Schiedsrichter: Normen Niehage, Patrick Rübensam (Berlin) – Zeitstrafen: 3/3

Quelle: Märkische Oderzeitung

Schlagwörter: DHB-Pokal

Permalink  fhc am  1. September 2018 - 20:35 Uhr    

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06 HG O-K-T 15 3 16:14
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