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E-Jugend trumpft auf

Platz 2 beim Füchse-Cup, D-Jugend Sechster

FHC E Jugend2018

Einen ganz großen Tag erwischte die E-Jugend des FHC. Der renommierte Cup der Berliner Sparkasse, immerhin in 41. Auflage und besser als Günter-Hampel-Gedenkturnier der Füchse Berlin bekannt, ist zum Saisonauftakt ein harter Gradmesser. Nach einer intensiven Vorbereitung war das Trainer-Trio Hoffmann/Bähr/Quast gespannt, wie sich der FHC im stark besetzten Turnier schlagen wird.

Die neu zusammengestellte E der Jahrgänge 2008/09 legte einen optimalen Turnierstart hin. In der Gruppe mit sieben Teams aus Brandenburg, Berlin und Sachsen ging es in sechs Begegnungen um den Turniersieg. Und die E-Mädels fegten in den ersten drei Spielen die Füchse mit 4:0, die Zweite des TSV Rudow mit dem gleichen Ergebnis und die Erste des TSV Rudow mit einem 6:0 von der Platte. Anerkennung zollten nach diesen Leistungen auch die Trainer aus Berlin.

Beeindruckend waren die kompakte Abwehr und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Julienne Horn im Tor ließ in drei Spielen kein Tor zu. Ein Beleg für die Extraklasse der FHC-Torhüterin und ein Beleg für die ausgezeichnete Abwehrarbeit. Nach diesen Spielen trafen die beiden verlustpunktfreien Mannschaften des HC Leipzig und des FHC aufeinander. Das war praktisch das Finale in dieser Gruppe.

Die Frankfurterinnen schienen bis zur Hälfte des Spiels alles im Griff zu haben. Die Leipzigerinnen setzten sich am Ende dank einer besseren Effizienz mit 4:2 durch. Entscheidend im Spiel zweier gleich starker Mannschaften war das konsequente Ausnutzen der Chancen. Die FHC – Mädels fanden aber in den letzten beiden Spielen gegen den VfV Spandau mit 7:0 und einer Energieleistung gegen die SG EBT Berlin mit 3:2 zurück in die Erfolgsspur.

„Der 2. Turnierplatz ist ein toller Erfolg für die neu formierte Mannschaft und Lohn für das couragierte Auftreten. Die Mannschaft hat toll in der Abwehr agiert und durch Ballsicherheit die Spiele fast durchweg bestimmt. Ein Sonderlob geht an die Torhüterin Julienne Horn. Die sensationelle Quote von 0,7 Toren pro Spiel war in diesem Turnierfeld einmalig. Die Herausforderung Kreisliga kann kommen“, so die Trainer übereinstimmend.

Die D-Jugend hatte bereits am Sonnabend den Meisterschaftsauftakt in der Kreisliga vollzogen und mit einem 20:9 Sieg gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt einen Auftakt nach Maß. Im Spiel gegen die haushohen Favoriten des HSV Frankfurt (Oder) I aber viel Lehrgeld zahlen müssen. Hier setzte sich der durchweg ältere Jahrgang mit Schülerinnen der Sportschule eindeutig durch. Am Ende stand eine 35:2 Niederlage.

Die Frankfurterinnen waren mit dem Ziel zum Füchse-Cup 2018 gefahren, an die in dieser Leistungsklasse üblichen Wettkampfhärte herangeführt zu werden. Es ist schon ein Unterschied im Mädchenhandball, welche Jahrgänge die Teams prägen. Da haben es Mannschaften wie der FHC mit Spielerinnen der Jahrgänge 2007/08 erfahrungsgemäß schwer.

Im Turnier gelang mit zwei Siegen gegen den VfV Spandau (7:5) und den HSV Oberhavel (10:3) ein Traumstart. Die richtigen Gegner sollten aber erst noch kommen. Ein hochklassiges Spiel lieferten die FHC-Mädels gegen Union Halle-Neustadt I ab. Lange konnte das Spiel offengehalten werden. Am Ende stand eine zu hohe 9:4 Niederlage. Völlig chancenlos waren die Frankfurterinnen gegen die durchweg überlegenen Spielerinnen der LSG Löbnitz. Mit 12:1 hatte der FHC nicht den Hauch einer Chance und scheiterte am Abwehrblock des späteren Turniersiegers.

Am Ende kam es zum Spiel um Platz 5 und zu einem Brandenburger Duell HSC Potsdam gegen den FHC. Das Spiel wogte hin und her. Die leichten Vorteile der Potsdamerinnen konnten immer wieder durch ausgeglichen werden. Endlich funktionierten auch die Anspiele an die Kreismitte, die nur durch Fouls unterbunden werden konnten. Allein 4 Siebenmeter entsprangen aus diesen Spielsituationen. Die körperlich robuste, aber niemals unfaire Spielart des HSC Potsdam, kippte das Spiel. Am Ende mussten sich die Frankfurterinnen mit 4:7 geschlagen geben. Der 6. Turnierplatz von 10 Mannschaften geht in Ordnung.

„Wir haben mehr Licht als Schatten gesehen. Allerdings lassen wir uns zu schnell von körperlich robusten Team einschüchtern. Das Selbstbewusstsein fehlt dann in den kritischen Momenten und die Verantwortung wird auf die jeweils andere Spielerin abgegeben. In der Konsequenz fehlt es dann an Durchschlagskraft. Deshalb werden wir bewusst weiter Turniere mit starken Teams wahrnehmen, um unsere Talente gezielt zu entwickeln“, so die Trainer Bähr und Quast übereinstimmend.

Schlagwörter: Nachwuchs D-Jugend E-Jugend

Permalink  fhc am  5. September 2018 - 15:16 Uhr    

01 TV Hannover-Badenstedt 1 9 2:0
02 SC Alstertal-Langenhorn 1 8 2:0
03 TSV Wattenbek 1 7 2:0
04 Buxtehuder SV II 1 7 2:0
05 Frankfurter HC 1 6 2:0
06 Eintracht Hildesheim 1 3 2:0
07 SV Grün-Weiß Schwerin 1 -3 0:2
08 TSG Wismar 1 -6 0:2
09 HG O-K-T 1 -7 0:2
10 MTV 1860 Altlandsberg 1 -7 0:2
11 SV Henstedt-Ulzburg 1 -8 0:2
12 HSG Jörl DE Viöl 1 -9 0:2

2. Spieltag

Frankfurter HC 00:00 TV Hannover-Badenstedt 23.09.18 | 16:30 Uhr | Brandenburg-Halle

Nächstes Spiel

Frankfurter HC gegen Eintracht Hildesheim 21.10.18 | 16:30 Uhr | Brandenburg-Halle


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