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FHC bietet Dortmund Paroli

24:33 Niederlage vor mehr als 1000 Zuschauern

20181103 dhb pokal fhc BVB IMG

Die Mädels vom Frankfurter Handballclub mussten sich am heutigen Sonnabend den Dortmunder Handballdamen mit 24:33 (14:18) geschlagen geben. In einem rassigen und unterhaltsamen Spiel war von einem Klassenunterschied weitestgehend nichts zu erkennen. Vor einer lautstarken Kulisse, die an Bundesligazeiten erinnerte, waren Vanessa Plümer (9) und Saskia Nühse (6) die erfolgreichsten Torschützen.

Mit einem Handballkracher wurde geworben und einen solchen durften die zahlreichen Zuschauer auch erleben. Als Michéle Dürrwald nach 10 Minuten zum 5:5 ausglich war in der „Brandenburg-Hölle“ nicht zu erkennen, wer in der 3. Liga und wer in der Bundesliga spielt. Der ein oder andere Zuschauer träumte da vielleicht schon von einer Sensation. Bereits nach 13 Minuten sah sich der Trainer des Westfälinnen zum ersten Mal zur Auszeit gezwungen und hatte Redebedarf. Doch auch in der Folge konnte sich der Bundesligist nicht signifikant absetzen. Die wie entfesselt aufspielenden Schützlinge von Wolfgang Pötzsch schafften es immer wieder die Routiniers der Dortmunder Mannschaft in Verlegenheit zu bringen. Unter dem Jubel der begeisterten Fans ging es mit 14:18 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Anhängern ein ähnliches Bild. Dortmund probierte viel, aber kam nicht so oft wie erwünscht zum Erfolg und zwang Gino Smits nach knapp 39 Minuten zur erneuten Auszeit. In der Folge schwanden bei den Frankfurterinnen, die ihr drittes Spiel in 7 Tagen absolvierten allmählich die Kräfte. Als Nadja Masson dann zum 20:27 traf (45.), war eine Vorentscheidung zu Gunsten der Borussen gefallen. Doch die Oderstädterinnen fighteten bis zur letzten Sekunde und mussten sich am Ende „nur“ mit 24:33 geschlagen geben und waren in den Augen aller Fans der gefühlte Sieger. Noch Minuten nach dem Abpfiff feierten die Zuschauer ihren FHC.


Stimmen zum Spiel:

Vanessa Plümer 9-fache Torschützin FHC:
„Es war eine schöne volle Halle und eine tolle Erfahrung gegen einen Erstligisten zu spielen. Wir haben uns richtig gut geschlagen. Hinten raus hat uns etwas die Kraft und Konzentration gefehlt, aber wir haben bis zum Schluss gekämpft und es war eine tolle Mannschaftsleistung.“

Saskia Nühse 6-fache Torschützin FHC:
„Die Atmosphäre war natürlich super. 1002 Zuschauer sind grandios für Frankfurt. Toll, dass die alle hergekommen sind. Das Spiel lief so, wie wir es erwartet haben. Natürlich mussten wir uns am Ende geschlagen geben, aber ich denke wir haben trotzdem ein tolles Spiel gemacht.“

Clara Woltering Torhüterin BVB:
„Frankfurt (Oder) ist einfach immer eine Reise wert. Tolles Publikum, super Stimmung und eine Mannschaft, die sich sensationell präsentiert hat. Sie haben sich den Applaus verdient. Wir haben uns heute schwer getan, aber letztendlich über unsere Erfahrung das Spiel doch deutlich gewonnen. Auf die Mädels kann man zählen in den nächsten Jahren, da gehe ich von aus.“

Gino Smits Trainer Borussia Dortmund:
„Ich war heute zufrieden, dass wir gewonnen haben, aber über das Wie bin ich nicht so zufrieden. Wir haben uns sehr schwer getan und Frankfurt hat sich teuer verkauft. In der zweiten Halbzeit hat Frankfurt noch 4 oder 5 Siebenmeter verworfen, wenn die rein gehen, dann kann so ein Spiel mit solch einem fantastischen Publikum auch anders ausgehen. Ich bin froh, dass es nicht so weit gekommen ist.“

Wolfgang Pötzsch Trainer FHC:
„Ich denke man hat gesehen, wir haben versucht unser Spiel zu spielen und das auch über weite Strecken sehr gut geschafft. Ich bin mit dem Verlauf der Partie und den neun Toren Differenz sehr zufrieden.“

Statistik:
Frankfurter HC: Ronja Nühse, Mandy Schneider - Emilia Heinrich 2, Theresa Loll 1 1/0, Svjetlana Kresovic, Vanessa Plümer 9 9/6, Frances Schwanke, Saskia Nühse 6, Gina-Maria Gothow, Michelle Strauß 1, Michéle Dürrwald 4, Cora Bertram, Kathleen Müller 1, Pauline Wagner - Trainer Wolfgang Pötzsch

Siebenmeter: FHC 10/6 BVB 5/3
Zeitstrafen: FHC 2, BVB 3
Schiedsrichter: Kruska/Lange (Berlin)
Zuschauer: 1002
Spielfilm: 2:2 (5.), 5:5 (10.), 7:10 (15.), 9:12 (20.), 12:16 (25.), 14:18 (HZ.), 17:21 (35.), 20:24 (40.), 20:27 (45.), 22:28 (50.), 23:32 (55.), 24:33 (EN.)

Schlagwörter: DHB-Pokal

Permalink  fhc am  3. November 2018 - 20:01 Uhr    

01 TV Hannover-Badenstedt 8 72 14:2
02 HSG Jörl DE Viöl 8 50 14:2
03 Buxtehuder SV II 8 27 11:5
04 Frankfurter HC 7 24 10:4
05 TSV Wattenbek 7 10 9:5
06 HG O-K-T 7 4 8:6
07 SV Henstedt-Ulzburg 7 -10 6:8
08 SV Grün-Weiß Schwerin 8 -24 6:10
09 SC Alstertal-Langenhorn 7 -2 4:10
10 MTV 1860 Altlandsberg 8 -44 4:12
11 TSG Wismar 7 -37 2:12
12 Eintracht Hildesheim 8 -70 2:14

8. Spieltag

TSV Wattenbek 42:35 Frankfurter HC 17.11.18 | 17:30 Uhr | Bordesholm

Nächstes Spiel

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