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Trotz Niederlage im Viertelfinale

A-Jugend unter den besten Acht

20190224 JBLH Dortmund FHC LV3A7270

Jubel bei der A-Jugend des Frankfurter HC. Trotz einer knappen 25:26-Niederlage bei Borussia Dortmund zum Abschluss der Zwischenrunde in der Jugend-Bundesliga stehen die Nachwuchs-Handballerinnen nach vier Jahren Abstinenz wieder im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft. Durch den 29:26-Erfolg der SG Rödertal/Radeberg über den TV Aldekerk wiesen die Oderstädterinnen in der Endabrechnung dreier punktgleicher Teams die bessere Tordifferenz auf und hatten sich bereits im Vorfeld den 2. Platz gesichert. Doch obwohl beide Mannschaften vor dem Spiel für die Runde der letzten Acht qualifiziert waren, schenkten sie sich in dieser spannenden Auseinandersetzung nichts.

Die schnelle FHC-Führung durch Saskia Nühse beantworteten die favorisierten Borussen mit einem Vier-Tore-Lauf. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln, glichen wieder aus und konnten beim 11:9 durch Vanessa Plümer sogar eine Zwei-Tore-Führung verbuchen (24.). „Nachdem wir nicht so gut gestartet sind, haben wir unser Angriffsspiel korrigiert und mit Jule Quente auf der Spielmacherposition frischen Wind gebracht. Das hat prima funktioniert“, lobte FHC-Trainer Pawel Kaniowski. Die Oderstädterinnen warteten geduldig auf ihre Chancen, spielten sich gute Möglichkeiten heraus und bezogen auch die Außen ins Spiel ein. „So haben wir in die Partie zurückgefunden“, freute sich der Coach.

Der FHC hielt gegen die mit Jugend-Nationalspielerinnen gespickten Dortmunderinnen dagegen und zeigte ein „richtig tolles Spiel“, wie Dietmar Schmidt fand, der Pawel Kaniowski zur Seite stand. „Bis zum 13:13 zur Pause hatten wir sogar noch vier Pfostentreffer“, berichtete der Olympiasieger von 1980. „Das Unentschieden zur Halbzeit hat der Mannschaft Sicherheit gegeben und die Bestätigung, mithalten zu können“, registrierte auch der 46-jährige Übungsleiter zufrieden.

Nach dem Wechsel blieb die Partie ebenso ausgeglichen. Eine gute Abwehrleistung und Ronja Nühse im Tor waren die Grundlagen, dass die Frankfurterinnen bis in die Schlussphase gleichwertig agierten. Dass es am Ende nicht ganz gereicht hat, kann der FHC-Trainer angesichts des Weiterkommens verschmerzen. „Viel hat nicht zum Sieg gefehlt, ich kann meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen und möchte sie für diese Leistung ausdrücklich loben. Gegen eine der besten deutschen Jugend-Mannschaften haben wir ein starkes Spiel gezeigt. Das war Werbung für den FHC und eine gute Präsentation unserer Nachwuchsarbeit“, resümierte der ehemalige Bundesliga-Profi zufrieden.

Im Viertelfinale treffen die Oderstädterinnen in zwei Duellen nun auf die HSG Marne/Brunsbüttel. Das Hinspiel in Frankfurt ist für den 6./7. April vorgesehen, das Rückspiel findet eine Woche später in Schleswig-Holstein statt. Der Sieger spielt dann im Final-Four-Turnier Mitte Juni um den deutschen Meistertitel.

Frankfurter HC: Ronja Nühse, Valeryia Kurliandchyk – Julia Hinz 1, Saskia Nühse 6, Vanessa Plümer 8 (4/4), Yana Chabrova, Jule Quente, Gina-Maria Gothow 1, Michelle Strauß, Cora Bertram 5, Caroline Baum, Elisa Schmidt 2, Hannah Quente, Pauline Wagner 2, Trainer: Wolfgang Pötzsch

Siebenmeter: BVB 4/4, FHC 4/4, Zeitstrafen: BVB 1, FHC 2
Schiedsrichter: Hallmann, Lieker (Solingen)

Schlagwörter: Nachwuchs JBLH

Permalink  fhc am  27. Februar 2019 - 21:44 Uhr    

01 TV Hannover-Badenstedt 22 180 41:3
02 HSG Jörl DE Viöl 22 95 32:12
03 Buxtehuder SV II 22 103 32:12
04 Frankfurter HC 22 73 28:16
05 TSV Wattenbek 22 41 27:17
06 SC Alstertal-Langenhorn 22 30 24:20
07 HG O-K-T 22 10 23:21
08 SV Henstedt-Ulzburg 22 8 21:23
09 MTV 1860 Altlandsberg 22 -54 12:32
10 TSG Wismar 22 -139 11:33
11 SV Grün-Weiß Schwerin 22 -182 7:37
12 Eintracht Hildesheim 22 -165 6:38

22. Spieltag

SV Grün-Weiß Schwerin 21:33 Frankfurter HC 01.05.19 | 16:00 Uhr | Schwerin


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