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Hart erkämpfter Arbeitssieg

FHC-Frauen bezwingen TSV Wattenbek 29:25

Frankfurt (Oder), 06.04..2019 - Brandenburghalle - Handball-Frauen, 3.Liga - Staffel Nord FHC vs TSV Wattenbek 29:25 Michelle Strauß zieht vor der Wattenbekerin Hannah Pauli ab und trfft fuer ihre Mannschaft. Die Szene beobachten weiter v.l.n.r. Janina Harma (Wattenbek), Kathleen Mueller und Kristin Bahde (Wattenbek). Michelle erzielte in dieser Begegnung 5 Teffer fuer den FHC.

Die Handball-Frauen des Frankfurter HC haben sich am Sonnabend mit einem hart erkämpften Arbeitssieg und einer Steigerung in der zweiten Halbzeit durch einen 29:25 (13:13)-Erfolg über den TSV Wattenbek den vierten Tabellenplatz zurückerobert. Erfolgreichste Werferinnen beim Sieger waren Saskia Nühse (6 Tore) sowie Michelle Strauß und Kathi Müller, die je fünf Mal trafen. Starke Leistungen zeigten ebenfalls die Torhüterinnen Ronja Nühse und Valeryia Kurliandchyk.

Trainer Wolfgang Pötzsch hatte zu Beginn seine erste Sieben geändert. Für die angeschlagene Michéle Dürrwald stand Svjetlana Kresovic in der Anfangsformation, auf Linksaußen begann Cora Bertram für Emilia Heinrich. Doch insbesondere in der Chancenverwertung zeigte der FHC eine schwache Startphase und trotz einer gut aufgelegten Ronja Nühse im Tor hieß es so nach zwölf Minuten 3:6 aus Sicht der Hausherren.

Pötzsch stellte die Abwehr um und ließ fortan Michelle Strauß die agile Anne Zellmer eng decken. Das zeigte Wirkung und die Oderstädterinnen holten sich beim 8:8 (18.) den Gleichstand zurück. Dabei überzeugten einmal mehr Kathi Müller mit unbändigem Zug zum Tor und dem Willen und Durchsetzungsvermögen im 1:1, aber auch Michelle Strauß und Saskia Nühse aus dem Rückraum sowie Anja Ziemer auf Rechtsaußen. Zur Pause hieß es so unentschieden 13:13.

Mit Tempo kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine und zogen vorerst auf 17:14 (35.) davon. Doch der FHC konnte sich nicht absetzen und die ebenso aufopferungsvoll kämpfenden Gäste schafften in einer knappen und spannenden Partie beim 19:19 (40.) wieder den Gleichstand. Als Ronja Nühse keinen Zugriff mehr auf die Würfe des TSV bekam, wechselte Wolfgang Pötzsch Valeryia Kurliandchyk ins Tor und die 17-jährige Weißrussin bestätigte das Vertrauen ihres Trainers.

Beim Stand von 23:23 entschärfte die FHC-Torhüterin einen Strafwurf der Gäste. In der Offensive holte Michelle Strauß immer wieder den Rückraum-Hammer raus. Allerdings scheiterte sie damit aber auch vier Mal am Gebälk des Gästetores. Sehenswert hingegen die Anspiele zu Kreisläuferin Theresa Loll und mit einem Sechs-Tore-Lauf schafften die Gastgeberinnen so spätestens beim 29:23 (59.) die Vorentscheidung.

Stimmen zum Spiel

Tim Bracklow (Co.-Trainer TSV Wattenbek)
Glückwunsch an den Frankfurter HC, der im Endeffekt in einer großen, mega geilen Halle mit tollen Fans verdient gewonnen hat. Wir waren heute nicht konsequent genug, in der ersten Halbzeit haben wir ziemlich viel liegen gelassen. In der zweiten Hälfte sind wir nicht so richtig ins Spiel gekommen und Frankfurt macht das natürlich sehr stark. Großartig Kathi Müller im Zusammenspiel mit Theresa Loll, da hatten wir keine Chance, das zu verteidigen.

Wolfgang Pötzsch (Trainer Frankfurter HC)
Glückwunsch an beide Mannschaften. Wattenbek war gut, aber wir haben verdient gewonnen, weil wir manchmal auch ein bisschen mehr Glück hatten. Die Qualität der Abschlüsse war letztlich ausschlaggebend. In der ersten Halbzeit war Wattenbek da besser, nach der Pause haben wir es besser genutzt. Ein besonderes Lob geht an Theresa Loll, die ja nach dieser Saison ihre Karriere beenden will. Das war ganz stark.

Wolfgang Pohl (Präsident Frankfurter HC)
Das war heute wichtig, dass die Mädchen nach der Niederlage gegen Viöl so zurückgekommen sind und gezeigt haben, dass sie es können. Ich sehe das auch als ein Signal für die Zukunft.

Theresa Loll (Kreismittespielerin Frankfurter HC)
Ich finde, wir haben ganz toll gekämpft, super zusammen gespielt und immer versucht, den nächsten freien Mitspieler zu sehen. Wir sind ruhig geblieben, als wir zwischendurch wieder unsere Phasen hatten, in denen wir unkonzentriert waren und haben uns da selber wieder rausgeholt. In der Abwehr haben wir das ganz ordentlich gemacht und es war eine tolle Leistung von beiden Torhüterinnen. Vorn haben wir es klug und überlegt zu Ende gespielt.

Kathi Müller (Kapitän Frankfurter HC)
Wir hatten unter der Woche mit vielen Verletzungen zu kämpfen und mussten uns auch auf die beiden Spiel heute und morgen in der Jugend-Bundesliga vorbereiten. Insofern war es im Vorfeld eher semioptimal, aber wir hatten heute eine klare Marschroute und haben uns von vorn bis hinten daran gehalten. Jeder hat heute gekämpft und es war eine klasse Mannschaftsleistung.

Statistik:

Frankfurter HC: Ronja Nühse, Valeryia Kurliandchyk, Mandy Schneider  – Anja Ziemer 3 (1/0), Emilia Heinrich 3, Saskia Nühse 6, Theresa Loll 4, Svjetlana Kresovic, Vanessa Plümer 3 (2/2), Yana Chabrova, Gina-Maria Gothow, Michelle Strauß 5, Michéle Dürrwald, Cora Bertram, Kathleen Müller 5, Pauline Wagner, Trainer: Wolfgang Pötzsch

Siebenmeter: FHC 3/2, TSV 3/2, Zeitstrafen: FHC 3, TSV 4
Schiedsrichter: Niehage, Rübensam (Berlin)
Zuschauer: 271

Spielfilm: 1:2 (5.), 3:4 (10.), 6:7 (15.), 9:13 (20.), 8:9 (25.), 13:13 (HZ), 17:15 (35.), 19:19 (40.), 23:22 (45.), 24:23 (50.), 26:23 (55.) 29:25 (EN).

Schlagwörter: Dritte Liga

Permalink  fhc am  6. April 2019 - 20:49 Uhr    

01 TV Hannover-Badenstedt 20 167 38:2
02 Buxtehuder SV II 20 92 28:12
03 HSG Jörl DE Viöl 20 71 28:12
04 TSV Wattenbek 20 58 27:13
05 Frankfurter HC 20 64 26:14
06 HG O-K-T 20 14 22:18
07 SC Alstertal-Langenhorn 20 19 20:20
08 SV Henstedt-Ulzburg 20 -4 18:22
09 TSG Wismar 20 -121 11:29
10 MTV 1860 Altlandsberg 20 -64 9:31
11 SV Grün-Weiß Schwerin 20 -151 7:33
12 Eintracht Hildesheim 20 -145 6:34

20. Spieltag

SV Henstedt-Ulzburg 25:20 Frankfurter HC 12.04.19 | 19:30 Uhr | Henstedt-Ulzburg

Nächstes Spiel

Frankfurter HC gegen Buxtehuder SV II 27.04.19 | 16:00 Uhr | Brandenburg-Halle


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