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Jugend trainiert für Olympia

Bundesfinale in Berlin

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Medaillengeschmückt kehrten die Sportschulmannschaften vom Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ (Deutsche Schulsportmeisterschaft) zurück. Die Mädchen der WK III (Jg. 2004 und jünger) die sich ausschließlich aus FHC – Spielerinnen der TG Dahlmann zusammensetzte, spielte sich souverän durch die Vorrunde und war hier durch keinen Gegner ernsthaft zu gefährden. Dabei wurden gegen das Leonhard-Wagner Gymnasium Schwabmünchen (Bayern 18:5), dem Aue Geest Gymnasium Harsefeld (Niedersachsen 17:6) und dem Geschwister Scholl Gymnasium Ludwigshafen (Reinland-Pfalz 10:3) klare Siege erzielt.

In der Zwischenrunde hatten die Frankfurter Sportschülerinnen gegen die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft der Sportschule Berlin mehr Probleme als erwartet und musste einen 1:4 Rückstand korrigieren. Mit hoher Moral und engagierter Abwehr kämpfte sich das Team zurück und gewann am Ende mit 5:4 Toren. Im zweiten Zwischenrundenspiel gegen den Vorjahressieger Sportgymnasium Leipzig (Sachsen), dass sich bis dahin ähnlich souverän durchgesetzt hatte, ging es darum wer mit Platz 1 ins Halbfinale einziehen würde.

In diesem Vergleich boten die Frankfurter Sportschülerinnen wohl ihre beste Leistung. Durch offensives, antizipatives Abwehrspiel ließ man den Gegner kaum zur Entfaltung kommen, im Angriff überzeugte das Team mit effektivem Gegenstoßspiel sowie gut strukturierten Positionsangriffen und erzielte mit 16:3 ein nicht für möglich gehaltenes Endergebnis. Auch die Christophorusschule Rostock (identisch mit HC Rostock) konnte die Sportschule Frankfurt (O.) im ersten Halbfinale nicht ernsthaft gefährden (17:10). Wesentlich mehr Gegendruck hatte sich das Sportgymnasium Leipzig im zweiten Halbfinale gegen die Friedrich-Albert-Lange-Schule Solingen(Nordrhein-Westfalen) zu erwehren, erst nach Verlängerung konnten sich die Sachsen mit 20:19 ebenfalls für das Finale qualifizieren.

Uns war klar, dass sich die Leipziger Sportschülerinnen nicht noch einmal so vorführen lassen würden wie in der Zwischenrunde und so führten sie nach ausgeglichener Spieleröffnung auch schnell mit 4:2. Nach dem Halbzeitstand von 6:6 übernahmen aber die Frankfurter Talente zunehmend die Initiative. Als Maxie Fuhrmann Mitte der 2. Halbzeit mit einem präzisen Schlagwurf erstmals einen 3 Tore Vorsprung herauswarf, schien der Spielverlauf zu Gunsten der Frankfurter zu kippen, doch durch zwei individuelle Fehler ließ man die Leipziger noch einmal aufschließen. Emy Hürkamp sorgte in Unterzahl mit einer individuellen Leistung mit der sie Mette Kreuziger in freie Wurfposition brachte für die endgültige Entscheidung und den umjubelten 18:16 Finalsieg. Nicht unverdient konnten die Frankfurter Sportschülerinnen aus den Händen des Bundestrainers die Siegerplaketten in Empfang nehmen. Grundlage für den Gesamtsieg beim Bundesfinale 2019 war die taktische Bandbreite der Mannschaft in Angriff und Abwehr sowie die hohe Qualität individueller Spielleistung insbesondere von Maxie Fuhrmann, Lieselotte Heinrich, Sophie Pickrodt und Emy Hürkamp.

Ebenfalls auf hohem Niveau stand der Wettkampf der Wettkampfklasse II (Jg.2002 und jünger). Die von Pavel Kaniowski betreute Mannschaft, die sich ebenfalls ausschließlich aus Spielerinnen des FHC rekrutierte , hatte sich in der Vorrunde mit der Humboldtschule Hannover (Niedersachsen 9:8), Sportgymnasium Magdeburg (Sachsen- Anhalt 8:5) und Oberschule an der Ronzelenstraße Bremen (Bremem 8:3) auseinandersetzen und löste diese Aufgabe souverän. Beachtenswert und nicht selbstverständlich war dabei der Sieg gegen Hannover zumal mehrere Jugendnationalspielerinnen in diesem Team aktiv waren, die hohe Trainings- /Wettkampferfahrungen im Frauenteam der 3. Liga haben. In der Zwischenrunde trafen die Frankfurter Sportschülerinnen auf das Städtische Lindengymnasium Gummersbach (Nordrhein- Westfalen 12:6) und das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium (Thüringen 6:6).

Durch die insgesamt überzeugende Spielweise qualifizierten sich die Frankfurter mit diesen Ergebnissen sicher für das erste Halbfinale. Hier hatten sich die Frankfurter
Sportschülerinnen mit dem Sportgymnasium Leipzig auseinanderzusetzen., dabei bot das Team gegen die mit mehreren Drittligaspielerinnen antretenden Sachsen eine sensationelle Leistung. Schade, dass die Mannschaft eine 3 Tore Führung in den Schlussminuten aus den Händen gab und in die Verlängerung gehen musste. Ohne nennenswerte Wechselalternativen musste sich die Mannschaft nach großem Kampf mit 17:13 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 gelang den Frankfurtern ein insgesamt ungefährdeter 14:10 Sieg gegen das Sportgymnasium Schwerin.

Sieger wurde das Sportgymnasium Leipzig, dass im Endspiel das Coubertin-Gymnasium Erfurt mit 14:10 besiegte. Für alle Teilnehmer emotional ansprechend und ein nachhaltiges Erlebnis war die große Abschlussveranstaltung mit der Siegerehrung im Beisein von Prominenz aus Sport und Politik. Das gute Abschneiden der Frankfurter Handballtalente beim diesjährigen Bundesfinale untermauert mit dem Erreichen des Viertelfinals durch die A-Jugend Bundesliga, dem Erreichen des Viertelfinals der B-Jugend beim Deutschlandcup sowie den sehr guten Ergebnissen bei der Leistungssportsichtung des DHB in Kienbaum ist deutliches Indiz für die exzelente Nachwuchsförderung an der Sportschule Frankfurt(O.) im Systemverbund mit dem Olympiastützpunkt und seinen Serviceinrichtungen. 

Schlagwörter: JTFO Nachwuchs

 fhc am  13. Mai 2019 - 07:53 Uhr    

01 TSV Wattenbek 1 12 2:0
02 HSG Jörl DE Viöl 1 9 2:0
03 Frankfurter HC 1 2 2:0
04 SC Alstertal-Langenhorn 1 1 2:0
05 Buxtehuder SV II 1 0 1:1
06 TV Hannover-Badenstedt 1 0 1:1
07 MTV Heide 0 0 0:0
08 Hannoverscher SC 0 0 0:0
09 VfL Oldenburg II 1 -1 0:2
10 SV Henstedt-Ulzburg 1 -2 0:2
11 HG O-K-T 1 -9 0:2
12 TV Oyten 1 -12 0:2

2. Spieltag

Buxtehuder SV II 00:00 Frankfurter HC 21.09.19 | 16:00 Uhr | Buxtehude

Nächstes Spiel

Frankfurter HC gegen Hannoverscher SC 03.10.19 | 16:00 Uhr | Brandenburg-Halle


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