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Dahlmann-Team ganz vorn dabei

Frankfurter Handballerinnen holen Silbermedaille

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Beim Deutschland-Cup 2020, der inoffiziellen Handball-Meisterschaft für Mädchen-Landesauswahlmannschaften der Jahrgänge 2004 und jünger haben die B-Jugend-Spielerinnen des Frankfurter Handball-Club die Farben Brandenburgs würdig vertreten. Die Trainingsgruppe von Übungsleiter Wolfgang Dahlmann musste sich erst im Finale den favorisierten Gastgeberinnen aus Baden-Württemberg geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.

Nachdem die Frankfurterinnen im vergangenen Jahr mit einem jahrgangsjüngeren Team völlig überraschend das Viertelfinale erreicht hatten, war in diesem Jahr das Erreichen des Halbfinales als klare Zielstellung formuliert worden. „Wir haben uns mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Trainings- und Wettkampfmaßnahmen auf diesen Höhepunkt vorbereitet“, berichtet Wolfgang Dahlmann. „Dabei haben wir permanent die Auseinandersetzung mit jahrgangsälteren Teams gesucht. Leider haben wir auf diesem Weg Lina Euchler (Oranienburger HC) und die erst zum Schuljahresbeginn an die Oder gewechselte Gerda Kairyte mit langfristigen Verletzungen verloren“, beklagt der Coach.

Gleich im ersten Gruppenspiel des Deutschland-Cups kassierten die Oderstädterinnen gegen den letztjährigen Finalisten Westfalen eine unnötige 16:19-Niederlage. „Wir haben übernervös und mit einer zu hohen Fehlerquote in Angriff und Abwehr agiert und bekamen keinen Zugriff auf das Spiel“, monierte Dahlmann. „Auch unsere Torhüterinnen waren nicht der erhoffte Rückhalt.“ In den folgenden Gruppenspielen gegen Baden-Würtemberg II (19:17) und den HV Mittelrhein (16:14) stabilisierte sich die Spielweise der Brandenburgerinnen deutlich. Über verbesserte Angriffswirksamkeit sowie aggressives Abwehrverhalten in verschiedenen Systemen erkämpfte die Mannschaft die für den Einzug ins Viertelfinale erforderlichen Punkte und ließ sich auch durch den zeitweiligen verletzungsbedingten Ausfall von Maxie Fuhrmann und Lieselotte Heinrich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Im hochklassigen Viertelfinale gegen Niedersachsen/Bremen boten die FHC-Talente ihr wohl bestes Turnierspiel. Über eine gut funktionierende 3:2:1-Abwehr, in der Sophie Pickrodt klug Regie führte, gelang es die großgewachsenen und torgefährlichen Rückraumspielerinnen des Gegners jederzeit zu kontrollieren. Dabei überzeugten die Frankfurter Sportschülerinnen im Positionsangriff mit großer taktischer Bandbreite und Effizienz im Abschluss, so dass ein überzeugender und nie gefährdeter 25:20 (13:10)-Erfolg gelang.

Das Halbfinale gegen die ambitionierten Bayern, die als einziges Team verlustpunktfrei und mit sehr dominanten Spielergebnissen in die Vorschlussrunde eingezogen waren, war dann an Dramatik kaum zu überbieten. Gegen die in der Abwehr sehr offensiv agierenden Bayern waren kreative Lösungen gefragt. Über Spielmacherin Maxie Fuhrmann, den Rückraumakteuren Lieselotte Heinrich und Emy Hürkamp sowie Sophie Pickrodt (Kreismitte) und Kira Mahn (Rechtsaußen) gelangen diese jedoch erfolgversprechend. Da die Frankfurter Deckung sicher stand und sich das Torhüter-Duo Michelle Derner und Christina Santer im Turnierverlauf deutlich steigerte, konnten die Frankfurterinnen die Bayern immer auf Distanz halten. Auch die dramatische Endkampfgestaltung des Gegners mit einer Manndeckung änderte nichts mehr am verdienten 19:17 (11:8)-Sieg der Dahlmann-Schützlinge.

Das Finale gegen Gastgeber Baden-Württemberg unter den Augen der Jugend-Nationaltrainer sowie des Frauen-Bundestrainers in der mit 700 Zuschauern ausverkauften Halle in Ostfildern wird nicht nur für die FHC-Spielerinnen ein nachhaltiges Erlebnis bleiben. Leider verschliefen die Frankfurterinnen die Spieleröffnung und mussten einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Schnell gelang jedoch der Anschluss und sogar eine eigene 9:7-Führung. Auch eine doppelte Unterzahlsituation überstanden die Oderstädterinnen unbeschadet. Nach dem 10:11-Pausestand mussten die Brandenburgerinnen dem hohen Spieltempo und dem Umstand weniger Wechselalternativen jedoch Tribut zollen und die Überlegenheit der Gastgeberinnen akzeptieren.

Die Traurigkeit über die 17:25-Finalniederlage wich schnell der Freude darüber, „ein wirklich gutes Turnier gespielt und unseren Verband würdig vertreten zu haben“, lobte Wolfgang Dahlmann. Als Zugabe wurden von den Bundestrainern mit Sophie Pickrodt und Lieselotte Heinrich zwei der Frankfurter Jugendnationalspielerinnen in das 7-köpfige Allstar-Team gewählt.

Für den Handball-Verband Brandenburg spielten: Michelle Derner, Christina Santer – Sophie Pickrodt, Gina Kaczmarek, Dajana Schnabel, Kira Mahn, Amelie Arndt, Lucie Wegner, Hannah Liebisch, Elisa Reißberg, Maxie Fuhrmann, Lieselotte Heinrich, Emy Hürkamp, Mette Kreuziger, Trainer: Wolfgang Dahlmann

Schlagwörter: Nachwuchs Deutschland-Cup

 fhc am  16. Januar 2020 - 09:47 Uhr    

01 Buxtehuder SV II 16 81 27:5
02 TV Hannover-Badenstedt 16 97 26:6
03 Frankfurter HC 16 47 24:8
04 HSG Jörl DE Viöl 16 50 20:12
05 MTV Heide 16 23 20:12
06 SC Alstertal-Langenhorn 16 4 17:15
07 SV Henstedt-Ulzburg 16 -21 14:18
08 TSV Wattenbek 16 10 12:20
09 VfL Oldenburg II 16 -58 11:21
10 HG O-K-T 16 -34 9:23
11 TV Oyten 16 -69 8:24
12 Hannoverscher SC 16 -130 4:28

17. Spieltag

Frankfurter HC 00:00 TSV Wattenbek 07.03.20 | 16:00 Uhr | Brandenburg-Halle

Nächstes Spiel

HSG Jörl DE Viöl gegen Frankfurter HC 14.03.20 | 16:45 Uhr | Viöl


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