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Zwei unterschiedliche Halbzeiten

FHC besiegt TSV Wattenbek vor 467 Zuschauern

20200307 FHC vs tsv WattenbekIMG

Dank einer enormen Steigerung nach der Pause haben die Handball-Frauen des Frankfurter HC am Sonnabend das Duell mit dem TSV Wattenbek 40:37 (19:23) für sich entschieden. In der ersten Hälfte hatten die Oderstädterinnen vor 467 Zuschauern in der heimischen Brandenburg-Halle noch mit 14:20 zurück gelegen. Erfolgreichste Werferinnen im Siegerteam waren Monika Odrowska (12/5) sowie Kamila Szczecina, die acht Mal traf. Torhüterin Isabell Gerlach war in der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit ein starker Rückhalt ihrer Mannschaft.

Die Frankfurterinnen waren zunächst nicht optimal in die Partie gestartet. Die Abwehr bekam einfach keinen Zugriff auf die schnellen Angriffe der Gäste und in der Offensive war es anfangs nur Monika Odrowska, die den FHC mit ihren Toren im Spiel hielt (5:6/7.). Technische Fehler, ungenaue Abschlüsse und kein gutes Zusammenspiel von Abwehr und Torhüterin in der Deckung waren die Ursachen, dass die „Peitschen“ des TSV Wattenbek die erste Spielhälfte nicht unverdient dominierten (11:16/20.). 

Ganz anders der zweite Durchgang. Wie ausgewechselt waren die Schmidt-Schützlinge aus der Kabine gekommen, deckten jetzt viel aggressiver und engagierter in einer 5:1-Variante mit Kathi Müller auf der Spitze. Binnen sieben Minuten drehten die Gastgeberinnen so den Vier-Tore-Halbzeitrückstand in die erste eigene Führung (25:24/37.). Daran hatte auch Torhüterin Isabell Gerlach einen nicht unwesentlichen Anteil. Immer wieder hielt die 17-Jährige ihr Team mit guten Reaktionen im Spiel.

Bis zum 28:28 hielten die Gäste dank der treffsicheren Rückraumschützin Maxie Bech (12 Tore) dagegen (42.). Dann gelang es den Frankfurterinnen, die nun immer wieder Kamila Szczecina am Kreis suchten und fanden, sich auf 35:30 abzusetzen (52.). Wattenbek versuchte es mit der Brechstange, schaffte trotz aufopferungsvollem Kampf am Ende aber nicht mehr als eine Resultatsverkürzung.

Stimmen zum Spiel

Dietmar Schmidt (Trainer Frankfurter HC)
Wir haben leider in der ersten Halbzeit weder im Angriff noch in der Abwehr das umgesetzt, was wir uns in der Trainingswoche erarbeitet hatten. Das haben wir in der zweiten Hälfte deutlich besser gelöst, insbesondere im Positionsangriff, aber auch im Abwehrverhalten. Da haben wir unseren Matchplan endlich umgesetzt. Wir haben so viel individuelle Klasse, die wir viel eher hätten auf die Platte bringen und die taktischen Vorgaben umsetzen müssen. Die zweite Hälfte hat aber auch sehr viel Positives gezeigt. 

Kamila Szczecina (Kreisspielerin Frankfurter HC)
Es war das erwartet schwere Spiel. 37 Gegentore sind natürlich viel zu viel. Da müssen wir auf jeden Fall unsere Abwehr und das Zusammenspiel mit der Torhüterin verbessern. Die Abwehr entscheidet die Spiele. Abwehr, Abwehr, Abwehr. Ein Lob natürlich an die Mannschaft für diese tolle zweite Halbzeit. 

Jessica Jander (Linksaußen Frankfurter HC)
Ich denke, am Ende können wir trotz der schlechten ersten Hälfte zufrieden sein. Wir sind gut in die zweite Halbzeit gekommen, haben das Spiel gedreht und die Führung behauptet. Der Trainer hat uns in der Pause wachgerüttelt. Darauf müssen wir nun aufbauen. 

Tim Bracklow (Trainer TSV Wattenbek)
Letztendlich sollten 37 erzielte Tore eigentlich reichen, um so ein Spiel zu gewinnen. 40 Gegentore und insbesondere der Start in die zweite Halbzeit waren ärgerlich. Ansonsten können wir uns kaum beschweren, vorn machen wir gefühlt mit jedem Angriff ein Tor, kassieren aber eben hinten zu viel. Der FHC hat sich in der ersten Hälfte das Leben selbst schwer gemacht, bei uns hat da alles geklappt. Es war ein absolutes Tempospiel und für die Zuschauer durchaus sehenswert.

Statistik:

Frankfurter HC: Mandy Schneider, Isabell Gerlach – Anja Ziemer 3, Julia Hinz, Cora Bertram, Kamila Szczecina 8, Michelle Strauß, Jessica Jander 4, Monika Odrowska 12 (5/6), Lieselotte Heinrich, Michéle Dürrwald 6, Sophie Pickrodt 1, Kathleen Müller 6, Elisa Schmidt, Pauline Wagner, Trainer: Dietmar Schmidt

Siebenmeter: FHC 6/5, TSV 7/4, Zeitstrafen: FHC 2, TSV 3 
Schiedsrichter: Konstantin Großer, Christopher Witt (Berlin)
Zuschauer: 467

Spielfilm: 3:5 (5.), 7:9 (10.), 9:12 (15.), 12:16 (20.), 14:19 (25.), 19:23 (HZ), 22:23 (35.), 27:26 (40.), 30:29 (45.), 33:30 (50.), 36:33 (55.), 40:37 (EN).
 

Schlagwörter: Dritte Liga

 fhc am  7. März 2020 - 20:34 Uhr    

01 TV Hannover-Badenstedt 17 106 28:6
02 Buxtehuder SV II 17 74 27:7
03 Frankfurter HC 17 50 26:8
04 MTV Heide 17 24 22:12
05 HSG Jörl DE Viöl 17 41 20:14
06 SC Alstertal-Langenhorn 17 11 19:15
07 SV Henstedt-Ulzburg 17 -24 14:20
08 TSV Wattenbek 17 7 12:22
09 HG O-K-T 17 -31 11:23
10 VfL Oldenburg II 17 -59 11:23
11 TV Oyten 17 -75 8:26
12 Hannoverscher SC 17 -124 6:28

18. Spieltag

HSG Jörl DE Viöl 00:00 Frankfurter HC abgesagt

Nächstes Spiel

MTV Heide gegen Frankfurter HC abgesagt


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