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Hoffen auf Trainingsfortsetzung

DHB sieht 3. Handball-Liga als Profisport

200720 Trainingsauftakt FHC15

Die Drittliga-Handballerinnen des Frankfurter HC hoffen nach einer E-Mail des Deutschen Handball Bundes (DHB) vom Mittwoch, demnächst den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können. In der Nachricht an die Vereine der 3. Handball-Ligen teilte der Verband seine Einschätzung zur Einstufung der 3. Liga als „Profisport“ mit. Darin heißt es u.a. „Wir sind auf Politik und Behörden zugegangen und haben um eine Klärung gebeten. Bis heute haben wir dazu keine abschließende Antwort erhalten. Die neuen Corona-Verordnungen der Länder haben diese Frage leider nicht einheitlich beantwortet.“

Deshalb unterstütze der DHB die Auffassung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): „Nach DOSB-Verständnis fallen alle Kaderathleten (Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader) sowie die 1. bis 3. Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten … unter die Definition ‚Profisport‘“, erklärte die regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports. Die Definition als Profisportler ist in der aktuellen Pandemie-Situation u.a. dafür entscheidend, ob weiterhin ein Trainings- und Spielbetrieb durchgeführt werden kann.

Nach Meinung des DHB sollte zumindest der Trainingsbetrieb in der 3. Liga gewährleistet werden können. „Regelmäßiges Training ist die Grundlage für die Aufrechterhaltung der Leistung der Spielerinnen und Spieler für eine (hoffentlich baldige) Fortsetzung des Spielbetriebes. Eine wochenlange Pause ohne handballspezifisches Training wirft alle Mannschaften weit zurück“, erklärte der Verband weiter. Man empfehle deshalb den Vereinen, sich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen. „Wir kämpfen darum, dass unsere Vereine die Möglichkeit haben ihre Trainingsarbeit fortzuführen", sagte Axel Kromer, Vorstand Sport beim DHB. Um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten und wettbewerbsverzerrende Voraussetzungen für die einzelnen Vereine zu verhindern, sei der Zugang zu Sportstätten für die Vereine der 3. Liga von den zuständigen Behörden zu ermöglichen, meint der Verband.

Beim Frankfurter HC habe man deshalb nun Kontakt zu den Verantwortlichen des Sportzentrums in der Stendaler Straße aufgenommen, erklärte Pierre Boldt von der Geschäftsstelle des Vereins. Bisher können die Drittliga-Handballerinnen seit Montag und nach Schließung der Sportanlagen nur individuell trainieren. „Ich hoffe, dass wir in der nächsten Woche wieder gemeinsam in der Halle sein können“, sagt FHC-Trainer Torsten Feickert. In anderen Landesverbänden bzw. Bundesländern sei das bereits möglich.

Ob und wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, will der DHB mit den Drittliga-Clubs per Videokonferenz in der kommenden Woche besprechen. „Wir müssen überlegen, welche Voraussetzungen es zu schaffen gilt, um einen sicheren Wettkampfsport zu liefern. Das ist keine einfache Aufgabe“, so Axel Kromer vom DHB.

Schlagwörter: Dritte Liga

 fhc am  6. November 2020 - 06:59 Uhr    

01 Buxtehuder SV II 2 20 4:0
02 Frankfurter HC 2 13 4:0
03 SV Henstedt-Ulzburg 2 7 4:0
04 TSV Wattenbek 2 3 4:0
05 Rostocker HC 3 -1 4:2
06 HG O-K-T 2 3 2:2
07 Pfeffersport Berlin 3 -11 2:4
08 TV Oyten 3 -14 2:4
09 MTV Heide 1 -2 0:2
10 SC Alstertal-Langenhorn 2 -5 0:4
11 HSG Mönkeberg/Schönkirchen 2 -6 0:4
12 SV Grün-Weiß Schwerin 2 -7 0:4

3. Spieltag

SV Henstedt-Ulzburg 00:00 Frankfurter HC abgesagt

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