Die Handball-Frauen des Frankfurter HC haben das Heimspiel gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck mit 25:37 (14:14) verloren. Mit dem nahezu letzten Aufgebot konnten die Oderstädterinnen am Samstag vor knapp 250 Zuschauern bis in die Anfangsphase der zweiten Hälfte hinein eine Führung behaupten, dann waren die Kräfte am Ende. „Insbesondere mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, da haben Körpersprache und Willen gestimmt“, sagte Arnes Cebic nach der Partie. „Mehr war dann nicht drin. Einerseits ist es frustrierend, andererseits zeigt es uns aber auch, was vielleicht möglich wäre, wenn wir vollzählig wären.“ Erfolgreichste Werferinnen beim FHC waren Eike Hannemann (7 Tore) sowie Nikolina Todorovic, die sechs Mal traf.
Nach der Knie-Verletzung von Jolene Preussler und den Sprunggelenksbeschwerden von Anika Mensing hatte sich zwei Tage vor dem Spiel auch noch Adele Kasper im Training verletzt. Dennoch gelang den Gastgeberinnen ein guter Start. Nikolina Todorovic hatte den Torreigen eröffnet und Eike Hannemann, Cosima Hermann und Nora Rohde folgten ihr auf Frankfurter Seite, immer wieder eine Führung der Gastgeberinnen herzustellen. Einen Vier-Tore-Lauf des FHC vollendete Nikolina Todorovic nach 13 Minuten zum 8:4 für die Oderstädterinnen. Nora Rohde und Eile Hannemann behaupteten den Vorsprung (10:6/15.), ehe die Gäste besser ins Spiel fanden und Tor für Tor die Führung verkürzten. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang ihnen der 14:14-Gleichstand.
Nach dem Seitenwechsel brachten Paula Förster, Eike Hannemann und Nikolina Todorovic den FHC abermals in Führung (17:16/33.), doch damit war das Pulver verschossen und das tapfer kämpfende Frankfurter Rumpfteam am Ende der Kräfte. Die Gäste mit dem breiten und besser besetzten Kader wendeten das Blatt und gingen mit vier aufeinander folgenden Treffern 20:17 in Führung (38.). Bis zum 21:24 (45.) blieben die Frankfurterinnen in Schlagdistanz, dann entschied ein energischer 8:1-Lauf der Ostwestfalen binnen acht Minuten die Partie (22:32/53.).








