Wenn die Handball-Frauen des Frankfurter HC am Sonnabend um 16 Uhr den TSV Nord Harrislee in der Brandenburg-Halle empfangen, „hat sich unsere Verletztensituation leider nicht gebessert“, bedauert Coach Arnes Cebic. „So etwas habe ich auch in meiner Zeit als Trainer noch nie erlebt. Wir müssen da jetzt irgendwie durch“, sagt der 35-Hährige. „Deshalb haben wir Anfang der Woche den verbliebenen Spielerinnen auch etwas Zeit zum Regenerieren eingeräumt. Wichtig ist mir, dass die Mannschaft Einstellung und Willen zeigt. Dann werden wir ja sehen, wofür es am Ende reicht.“
Die Gäste von der dänischen Grenze spielen eine starke Saison und mussten als momentaner Fünfter bisher nur zwei knappe Niederlagen gegen den VfL Oldenburg II und beim SV Todesfelde quittieren. Erfolgreichste Schützin bei den Norddeutschen ist die 1,81 Meter große Rückraumwerferin Madita Jeß. Die 25-Jährige traf bisher 50 Mal, davon 14 Mal vom Siebenmeterpunkt und ist damit drittbeste Werferin der Nordstaffel der 3. Liga. Um sie herum hat der TSV seinen Kader im Sommer umgebaut und „besitzt in dieser Spielzeit eine gute Qualität“, berichtet Arnes Cebic.„In der letzten Saison haben wir beide Spiele gegen sie unerwartet, aber nicht unverdient gewonnen. Dieses Jahr erwarte ich ein anderes Kräfteverhältnis.“








